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Vietnam and China – Freeform. Audiotourism. Original Music

Nachhaltiger Tourismus? Doch! Simon Pyke hat Vietnam und China bereist und hinterlässt eine Landkarte, auf der die Ursprungsorte der Audio Samples, Fotografien und Musikstücke, die er aus ersteren bastelte, verzeichnet sind. Auch listet er alle Instrumente, die beim jeweiligen Track verwendet werden, bildlich auf. Hiermit entsteht ein visuell-akustischer Spannungsbogen, der musikalisch zu sehr nach westlichen…

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Alfred Pranzl
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20.03.2002

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Relisten – Gal

Wenn ihn Umweltgeräusche besonders faszinieren, dann kehrt der Wiener Bernhard Gál an den Ausgangsort zurück, um diese einzufangen. Manchmal genügt es, in real time aufgenommene Sounds zu belassen. Wie etwa in »tonghua yie-shi«, das einen Spaziergang durch einen nächtlichen Kirtag schildert. Neben Sprache hat Gál nun obsessiv Klänge aus dem Mobilitätszeitalter gesogen. »bee bee« ist…

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Alfred Pranzl
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18.03.2002

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The Last Balkan Tango – Boris Kovac & Ladaaba Orchest

Das La Danza Apocalypsa Balcanica Orchest (clarinet, acc, double b, dr, acoustic g) führt schon im Namen, dass es am Rande des Abgrundes, der immer noch Jugoslawien heißt, musiziert. Die Katastrophe (am Innencover: die von NATO-Bombern zerstörte Donaubrücke in Novi Sad) ist zwar vorbei, doch klingt glaubhaft nach, dass die Bewohner der Vojvodina lieber noch…

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Alfred Pranzl
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15.03.2002

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Plurabelle – Jason Kahn

Selfmademan Jason Kahn hält schon bei Solo-CD Nr. 3. Schon die Grafik des wiederum in einfachem Packkarton gehaltenen Covers deutet auf die Musik. Eine Art naives Sinuswellental, an die Künstler von Gugging erinnernd, veranschaulicht seitenverkehrt die Wirkung von Kahns stupend geruhsamer, doch viel Aufmerksamkeit erfordernder Klangerzeugung. So brummen die unbenannten Cuts recht unterschiedlich vor sich…

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Alfred Pranzl
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15.03.2002

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Abtastungen – Werner Raditschnig

Monochrome Klangflächen, die aufgrund ihrer mit Details gespickten Dichte eine ungeheure Sogwirkung entfalten, prägen das jüngste Schaffen des österreichischen Komponisten. Mittels Computer manipuliert er gesamplete (Gitarren)Saitenklänge und Soundstrukturen. Die Vibrationen von »Klangplatz« sind in ihren Schwebezuständen den Klanginstallationen Michael Northams nicht unähnlich, ebenso das Obertonflächenstück »Pulsation«. Auch die »Abtastungen« für E-Gitarre und elektrische Effekte lassen…

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Alfred Pranzl
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14.03.2002

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Schubert: Winterreise – Mütter

»… Tradition ist die Weitergabe des Feuers, und nicht die Anbetung der Asche« (Gustav Mahler). Bertl Mütter hat sich diesen Spruch zu Herzen genommen und interpretiert Schuberts »Winterreise« mit dem Verve eines Musikers im Hier und Jetzt, »dem Posaune und Euphonium zu Körperteilen geworden sind«. Mütters »Coverversion« ist eine sehr persönliche, oft radikale, die lieber…

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Alfred Pranzl
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14.03.2002

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90 % Wasser – Various Artists

90 % Wasser versteht sich als nichtprofitorientiertes Art-is-t-Label für »electro-acoustic-minimal-spoken-digital-ideological-tonal&atonal-electronic-music plus video-releases, writings & picture-art«. Andrew Loadman, Mimetic, Le Bach, Column One, Marc Wannabe, Rechenzentrum, Jürgen Eckloff und Brain-Bridge verantworten die Gründung dieses neuen Berliner Labels, und alle Musikanten sind auf der ersten Compilation vertreten. Clicks & Glitsches sind auch hierauf zu finden, doch auch…

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Alfred Pranzl
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13.03.2002

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skug presents: RED on tour

Anstatt rückzublicken, sto&szligen wir lieber Tore in die Zukunft auf. skug wird das Erscheinen der 50. Ausgabe (Ende Februar) mit einer feinen Üsterreich-Rundfahrt des Coverstars von Vol. 49 begehen. skug entdeckt eben und andere Medien müssen nachziehen. Im Tourtross: Noel Akchoté und Fritz Ostermayer, die nach Reds Soloauftritten mit Olivier Lambin – so hei&szligt der die Herzen aller MusikjournalistInnen erweichende Musiker aus Lille bürgerlich – eine Supergroup bilden werden. Zuvor, zwischendurch und hernach an den Turntables: skug-DJs! Red wird via Üsterreich die Welt erobern.

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Alfred Pranzl, Fritz Ostermayer
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13.03.2002

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Golden Brass Summit – Various Artists

Ilija Stankovic hat alle Mühen auf sich genommen, um die schlecht archivierten 1300 Aufnahmen des weltweit größten Blasmusikfestivals im südserbischen Guca zu ordnen. Seit 1961 findet dieser auf vorliegender Anthologie furios mit »Fanfares En Délire« übertitelte Wettbewerb, der in der Wahl des besten Trompeters und Orchesters – wer gut abschneidet, sichert sich lukrative Folgeaufträge und…

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Alfred Pranzl
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12.03.2002

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Tomorrow Never Comes – Xinlisupreme

Wenn selbst Andrew Weatherall eine Hymne auf das Duo aus dem südwestjapanischen Oita schreibt, muss was dran sein an Yasumi Okano und Takayuki Shouji. Die klingen ja wirklich wie eine Kreuzung aus My Bloody Valentine und gezähmten Merzbow. Aus ratternden DMX-Beats und tonnenweise Feedbackgitarren schälen sich doch auch Melodien und auch ein Abstecher in elegischere…

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Alfred Pranzl
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26.02.2002

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A Better Destiny – Rizwan-Muazzam Qawwali

Pakistan exportiert nicht nur Fundamentalismus (fatalerweise wird vom nur seine Interessen wahrnehmenden Westen immer die bittere Armut der unteren Schichten als Ursache von Terrorismus übergangen), sondern auch beste Musik. Nach dem Tod von Nusrat Fateh Ali Khan hat Real World seine Neffen, die als Rizwan-Muazzam Qawwali firmieren, zu den Nachfolgern aufgebaut. Und nach dem Clash…

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Alfred Pranzl
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13.02.2002

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Petit Pale – Ignaz Schick/Andrea Neumann

Elektronische Musik wirft immer mehr Schatten auf Experiment & Improvisation. Ausgangsmaterialien auf vorliegender Duo-CD sind elektronische (Ignaz Schick) und akustische (Andrea Neumann) Geräusche, die spontan einem Veränderungsprozess unterworfen werden. Dies geschieht aufführungspraxisbezogen sehr unspektakulär, doch die in diesem Fall auf Reduktion bedachte Kalngerzeugung kann sich hören lassen. Mag bei manuell erzielten Klangspektren doch eine gewisse…

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Alfred Pranzl
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04.02.2002

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3/5/1 – Paul Wirkus/Uwe Schneider

Hochinteressant. Dieses Duo, live mitgeschnitten in Köln, klingt elektronisch. Nicht unähnlich dem Ungarn ??n. Immer schwingt etwas Bedrohliches mit. Zwar ist das aufziehende Gewitter auf Drums & Cymbals zurückzuführen, doch mit Bass & Effects wird es in einen dunklen Strudel gezogen, der sich nur hin und wieder lichtet. Ein Schwall an bislang so nicht gehörter,…

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Alfred Pranzl
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03.01.2002

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Ming Star – King of Woolworths

Seine Kindheit in Audioform rückverwandeln, nichts Geringeres gelingt Jon Brooks vulgo King of Woolworths. Die Musik zu TV-Programmen und Filmen fließt cinemascopegleich aus den Boxen. Mit dicken Tanzflur-Bässen und Breitwandelektronik. Klingt wie Filmmusik mit catchy Hooklines. Gleich zwei Basslines, davon eine sehr melodiöse, fräsen sich eingangs ins Hirn und in mit gesprochenen Sequenzen gespickten Songs…

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Alfred Pranzl
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29.12.2001

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Seleya – Novisad

Der begnadete Schriftsteller Alexandar Tisma lebt in der Hauptstadt der Vojvodina (Restjugoslawien) und nach der Wiener Gruppe Novisad ist scheinbar auch der in Rostock schaffende Kristian Peters vom Namen dieser Stadt inspiriert worden. Genausowenig wie aus dem Projektnamen wird man aus der Nennung der einzelnen Tracktitel schlau. Was heißt schon »Schattenmelodie«, wenn die darauf mäandernden…

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Alfred Pranzl
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19.12.2001

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»The Evil Garden« – Noël Akchoté

Der New Yorker Edward Gorey (1925-2000) inszenierte 40 Jahre »den Comic Strip als Horror-Film und die Tragödie als Komödie« (Liner Notes). Goreys Texte waren ein exzellentes Pendant zu seinen originellen, am 19. Jahrhundert orientierten Federzeichnungen, die sich über das CD-Booklet erstrecken. Dickens und Austen mögen als Autoren Pate gestanden haben und wahrlich: Gorey entwarf sinistre…

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Alfred Pranzl
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18.12.2001

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from within the solar cave – mnortham

Klangturm-St.-Pölten-Komponist Michael Northam, der als Solokünstler das Signet mnortham verwendet, veröffentlicht seine Alben auf verschiedensten Kleinstlabels. Herausragend auf vorliegender CD, Nr. 39 von von 500 Stück Auflage, erschienen auf Absurd (Griechenland), ist diesmal auch das Coverdesign. Drei runde Papierdeckel in CD-Größe umschließen zusammengeklappt die schwarz-silberne Scheibe, die wiederum die galaktische Soundästhetik mnorthams offenbart. Diesmal bilden…

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Alfred Pranzl
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17.12.2001

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Ritual – Mísia

Madredeus‘ kammermusikalisch-abgehobene Künstlichkeit will sie nicht erreichen, trotzdem würde ich Mísias Musik als artifiziell bezeichnen. Ihre Stimme scheint aber bei weitem nicht so entrückt wie jene von Madredeus-Vokalistin Teresa Salgueiro. Drei Herren an Guitarra Portuguesa, Viola Baixa und Viola begleiten Mísia auf ihrer Interpretation von Fado-Kompositionen, die zwar authentisch klingen, aber so ausgefuchst gespielt werden,…

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Alfred Pranzl
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14.12.2001

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Huit Préludes/La Fauvette des Jardins – Olivier Messiaen

Das massive ornithologische Interesse bewog den französischen Tonsetzer Messiaen sogar dazu, den »wahnsinnigen« Versuch zu wagen, alle Vogelgesänge Frankreichs, unterteilt in Herkunft und Regionen, zu notieren. Schon im Frühwerk verbirgt sich eine Hommage an die Sprache der gefiederten Tiere. Die »Eight Préludes« (1928-29) beginnen mit »Der Taube«, doch geht es Messiaen eher um Klangfarben. Und…

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Alfred Pranzl
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07.12.2001

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Staubgold – Various Artists

Katalognummer 20 ist nach 19 Alben eine Werkschau, die nicht jede einzelne Veröffentlichung Revue passieren lässt. Neben einem mpeg-Video des Grönland Orchester ist auf drei von 14 Tracks sogar eine kleine Vorschau versteckt. Ekkehard Ehlers bietet einen Vorgeschmack auf Trilogie-Teil 2: Sein »plays John Cassavetes-Edit« gerät wider Erwarten schwulstigst und Schlammpeitzigers »Köln-Olpe« ist ein sehr…

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Alfred Pranzl
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06.12.2001

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Heroin – Stephan Mathieu/Ekkehard Ehlers

»Rose«: Eine Ladung aus Melodica- und Orgelriffs wird mit einigen Laptopgeräuschen zu einem wunderschönen Ohrwurm geloopt. Dieser Musik kann ich verfallen wie es mir mit Drogen nicht gelingt. Sie strahlt selbst dann Wärme aus, wenn das Pendel mehr Richtung Experiment ausschlägt und Notebookgrummeln oder Clicks’n’Cuts-Verwandtes die Oberhand gewinnt. Denn Mathieu/Ehlers verabsäumen es meist nicht, Melodiesprengsel…

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Alfred Pranzl
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05.12.2001

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Populäre jüdische Künstler Wien 1903-1936, Berlin, Hamburg, München 1903-1933 – Various Artists

Rassisten unterscheiden nicht zwischen assimilierten Staatsbürgern und nicht assimilierten. Deshalb wurden selbst KünstlerInnen, die sich großteils als Deutsche und Österreicher verstanden, im Nazireich gnadenlos verfolgt, vertrieben oder getötet. Auch wenn sie das urbane Liedgut immens bereicherten. Also war die Auslöschung des Judentums gleichzusetzen mit der Vernichtung deutschsprachiger Kultur, die aber ohne die Schaffenskraft jüdischer KünstlerInnen…

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Alfred Pranzl
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30.11.2001

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Ambidextrous – Her Space Holiday

Auf dem zuvor erschienen Longplayer wurden Erinnerungen an Spaceman-3-Nachfolge-Combos wach und nun ist Verwirrung eingetreten. HSH-Mastermind Marc Bianchi nimmt sich Fremdmaterial zum Remixen vor. Elasticas »My Sex« und Micromars‘ Casioadoration »Why Didn’t My Parents« sind sehr liebliche, Streicher einbeziehende Versionen. Doch treibt es Bianchi als Eklektiker vielleicht ein bisschen zu weit. In Logics »American Household«…

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Alfred Pranzl
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15.11.2001

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Iag Bari – Fanfare Ciocarlia

»First they took Berlin, then Manhattan, then Bucharest.« Südosteuropa-Kennerin Grit Friedrich wandelt zu recht das Leonard-Cohen-Zitat ab. »The Gypsy Horns From The Mountains Beyond« (so der CD-Untertitel) sind schon dermaßen bekannt, dass sich allerlei Umwegrentabilität ergibt. Auch für Rumänien selbst ist die hart an der Grenze zu Moldawien lebende Fanfare, so sie nicht schon wieder…

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Alfred Pranzl
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04.11.2001

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Band of Gypsies – Taraf de Haïdouks

Die in ihrer Heimat Rumänien weitgehend unbekannten – was mit belgischem Label und erfolgreichem Marketing im Westen zusammenhängt – Cymbalon-Ekstatiker legen ihr nunmehr schon viertes Album aufs Parkett. Ja, damit ließen sich spielend Hochzeiten beschallen … Auf »Band of Gypsies« passiert eine Ensembleerweiterung, die Klänge aus zwei Balkanländern auf die unvergleichlichen Cymbalon-Geigen-Akkordeon-Parforceritte treffen lässt. Quasi…

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Alfred Pranzl
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22.10.2001

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Machina Natura – Heimir Bjorgulfsson

Der diesjährige CD-Designpreis geht nach Amsterdam. Erneut besticht eine Disc aus der Materialserie. Kein Silberling, sondern ein Grünling ist die Scheibe. Außen transparent, drinnen (die CD währt nur 14 Minuten) dunkelgrün. Die Musik? Nach anfänglichem Zögern und Abwägen ist ein kurzes Dröhnen zu vernehmen und bald herrscht wieder beinahe Stille. Ein dem Grillenzirpen ähnliches Loop…

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Alfred Pranzl
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16.10.2001

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Between Or Beyond The Iron Curtain – Various Artists

Wieder mal gräbt Crippled in Archiven, diesmal in polnischen und tschechischen. Und belegt, dass die Jazzer aus dem Osten keineswegs Grooveleugner waren und recht partytaugliche funky Arrangements (Wojciech Karolak, Gustav Brom, Big Band Katowice, Zbigniew Namyslowsky) zustandebrachten. Die Jazzrockseuche, die sich auf vorliegenden Aufnahmen vorwiegend per Keyboard äußerst, war in diesen Ländern sicherlich auch akut,…

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Alfred Pranzl
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14.09.2001

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Reslab – Various Artists

Bedrohlich grummeln Subdubbässe, Pianosounds tausendfach verhallt, ebenso Drumschläge. Andreas Tillianders »Downer« ist nicht so abstrakt wie Tracks von Pole gehalten und zwingt forsch die Beine gen Tanzboden. Andere sagen auch hypnotic Dub-Tech-Groove dazu. Absolut großartig. Schweden, bislang eher Neuland in Sachen futuristischer Electronica, wird spätestens mit »reslab« kein weißer Fleck mehr auf der Landkarte sein….

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Alfred Pranzl
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10.09.2001

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Ub/Abu – Hubbub

Französische Impromusik, die weite Spannungsbögen aufbaut. In Österreich ist das Quintett Hubbub eine unbekannte Größe, doch sollte sich dies mit diesem Album ändern. Die Musiker selbst gehen dem Ursprung ihres Bandnamens gründlich nach. Zahlreichen Quellen, vom Onlinedienst bis zur Enzyklopädie, ist zu entnehmen, dass das gälisch-schottische Wort Hubbub ein lautes Geräusch, Tumult und Konfusion beschreibt….

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Alfred Pranzl
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08.09.2001

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Das Auge des Schweigens – George Lopez

Ein Thriller ohnegleichen. Spannung bis zum Zerreißen. Wenn die Streicher mit dem Bogen über die Saiten fahren, steigert sich der Klang zu massiver Wucht. Anspannung und Loslassen – der dämonische Dramaturg Lopez weiß um die Kraft, die instrumentale Wirbel evozieren. Ebenso aber auch um versprengte Irritation durch Soloinsturmente. Diese dürfen Akzente setzen, doch ist ihnen…

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Alfred Pranzl
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06.09.2001

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