TokTok – 3. 5. 2005, Flex Wien
Ein schöner Abend sollte es werden, voller billigem, verspielten und innovativem Charts-Techno, aber es wurde leider nur eine weitere gute, eintönige Nacht mit viel Bass im Bauch.
Katja Krüger
09.05.2005
Ein schöner Abend sollte es werden, voller billigem, verspielten und innovativem Charts-Techno, aber es wurde leider nur eine weitere gute, eintönige Nacht mit viel Bass im Bauch.
09.05.2005
Was Harry Tavitian und Mihai Iordache im Wiener Porgy & Bess zum Besten gaben, schwankte zwischen den Extrempunkten genial und banal und bescherte dem Publikum somit einen Abend der gemischten Gefühle.
04.05.2005
Ausweitung der Kampfzonen, Teil Zwei: Das vergangene Wochenende in Krems stand unter dem Schwerpunkt HipHop und brachte aktuelle Giganten auf die Bühne, z.B. die Saul Williams Night und einen bunten Mix von Dälek/I-Wolf bis Mike Ladd.
03.05.2005
Tosca sind wieder am Start. Diesmal auf einer Hochschaubahn irgendwo zwischen Magic Mountain, Coney Island und dem Prater, auf der das zuckerwattegedämpfte Wiener Zwei-Mann-Vehikel seine Zeitlupen-Loopings durch die warme Sommerluft zieht.
02.05.2005
Am 27. April hat Orfej, die Band um den bulgarischen Akkordeonisten Martin Lubenov, das Wiener Porgy & Bess bespielt. Schade, dass die für diesen Abend geplante CD Präsentation nicht Teil des Abends war: Die CD war nämlich noch nicht fertig.
28.04.2005
Energiegeladen – quer über manche Genre-Grenzen hinweg …
27.04.2005
»Devils and Dust«, das neue Album von Bruce Springsteen.
27.04.2005
Charmant und verspielt präsentierten die Hamburger Fink in der gut gefüllten Szene Wien ihr neues Album »Bam! Bam! Bam!«. Wohltuender Free-Folk-Pop, der knapp am Kitsch vorbeischrammt, und trotzdem never ever belanglos wirkt.
26.04.2005
Wenn sich die deutsche Newcomer-Hoffnung von 2004 – Anajo – auf Tour zusammentut mit dem seit drei Jahren aufstrebenden deutschen Songwritertalent Roman Fischer, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Schiefgehen kann es nur, wenn man weiß, dass solche Worte wie »Newcomer-Hoffnung« absolut unangebracht sind.
25.04.2005
In der Kremser Messe wartete eine Line Up auf die Gäste, wie es in Österreich wirklich Seltenheitswert hat. Chicks On Speed, Alec Empire, J.G. Thirwell, Xiu Xiu, Prefuse 73, Thalija, Zeitkratzer, Sleater-Kinney, Liars. Noch Fragen?
24.04.2005
Hell!!! Ein Desaster!!! Und WAS für eins!!!
Die Ausgangslage war klar, und insofern schwierig: Eine der besten Platten des laufenden Jahres, »Crimes«! Und schauderhafte Erinnerungen daran, wie andere großartige Platten den Weg auf die Bühne nicht fanden (z. B. bei Trail Of Dead) stiften auch bei den Blood Brothers etwas gespannte Erwartungshaltungen. Aber nachher ist man immer klüger. Gespannt war nach dem Konzert nur die Luft im Flex.
15.04.2005
Eine fidele Werkschau der jungen Hoffnung hätte es werden sollen. Zu sehen war aber mehrheitlich Langeweile.
15.04.2005
Keine Free Jazz- und NoWave/Free Funk-Revue, sondern ein betont eigenständiger Umgang mit diesen afroamerikanischen Erfindungen, gipfelnd in einer final-spirituellen Erleuchtung, die Sun Ra durchaus gerecht wird.
15.04.2005
Seven years did pass by since Tanita Tikarams last album. These days the new album Sentimental (V2/Edel) is released – time to talk to Tanita about songwriting and ideal working situations.
13.04.2005
International ist der Anspruch von rx:tx, einem Label aus der slowenischen Hauptstadt, das dort 2004 das »Progress«-Festival über die Bühne gehen ließ. Primär geht es um mehr Austausch und Networking mit Szeneprotagonisten aus den ehemaligen Ostblockländern, die ja in der westlichen Rezeption leider immer noch unterrepräsentiert sind. Dies sollte mit der CD »progress – the…
13.04.2005
Edvard Bredok weiß nicht, wohin ihn sein Weg noch führen wird. Er weiß nur genau, wohin es ihn im Augenblick zieht – zur Musik.
11.04.2005
And in the beginning was the deep roaring of the bass … Archaische Bilder und wilde Landschaften erscheinen, als die – in diesem Line up – vier Jungs zu »Schrammen« anfingen.
07.04.2005
Schwarze Katze im Rampenlicht – live leider nicht mit dunkelst-fettestem Elektrofunk.
07.04.2005
Alte Herren kommen wieder, um mit alten Hits wieder zu rocken. Kann gut gehen, muss es aber nicht.
06.04.2005
»Was war und ist, kommt und bleibt, es tut uns nicht leid. So sieht’s aus – unterm Strich: Es tut uns nicht leid« (Kettcar in »48 Stunden«)
06.04.2005
Der letzte Abend der fluc_mensa bot den Zuschauern neben Rhythm King & Her Friends und einer riesigen Menge an DJs einen Auftritt von Stereo Total, die (vielleicht) unabsichtlich den Fokus des Abends gerade gerückt haben, und durch einen mittelmäßigen Gig den anderen Akteuren nicht das Rampenlicht stahlen.
05.04.2005
Was für eine Stimme, was für eine Persönlichkeit! Lene Lovich zieht das Publikum von Anfang an in ihren Bann und lässt uns auch so schnell nicht wieder los.
04.04.2005
Selten wirkte ein Konzert so brüchig-berührend wie jenes von Tobias Kuhn a.k.a. Monta, der mit seiner Begleitband jenes Pop-Gefühlswirrwarr hinterm Ofen hervorholt, das sonst nur von wenigen Momenten, Erlebnissen und Menschen berührt werden darf. Bei mir zumindest.
04.04.2005
Neo-skug-Kritiker Sebastian Reier befragt einen Elektronik-Maestro zum mit Abstand ödesten Notebookkonzert von SoundBridges: »Is this a joke?«. Andrew Sharpley: »Nooo … It’s a Job!«.
01.04.2005
Nietzscheanisches Killerkommando mit Krawattenpflicht. Die FL bringen am vorletzten SoundBridges-Abend die Ohren zum Schlackern. Kein Lu-Lu.
27.03.2005
In dieser an Konzerten so reichen Spätwinter-Zeit konnte man in Wien sehr unterschiedliche Artists sehen. Eine kleine Rundschau auf die Konzertbühnen featured Lampshade und Teitur, Renato Borghetti, Kepa Junkera und Shirley Anne Hofmann.
27.03.2005
Warum nicht einfach mal gehen lassen? Einfach mal die anderen entscheiden lassen, ob es nun richtig »Postpunk« oder »Indie-Emo-Schnösel« oder »Jungs-Gegröle« heißen soll. Als Ted Leo auf der Bühne stand, war das alles egal, da gab es anderes, dringenderes zu bestaunen. Eh klar, seine Musik.
24.03.2005
Teppei Ozawa und E-da, Ex-Drummer der Boredoms, toppten live als Miss Hawaii
Felix Kubin mit links. Entfesselter Wahnsinn, ausdifferenzierter Japan-Noise
zwischen NoWave und Freerock, um eine europäische Komponente erweitert.
24.03.2005
Pathos-Pop mit Überzeugungskraft präsentiert, oder: Gute Unterhaltung ohne Distinktionsgewinn …
24.03.2005
Im Rahmen des Akkordeonfestivals war am 22. und 23. März das großartige Motion Trio zu Gast. Vom Veranstalter als einer der Höhepunkte des Festivals angekündigt, bestätigten die drei Polen diese Erwartungen vollauf.
23.03.2005