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Anthems For The Could’ve Been Pills – K. C. Accidental

Schwermut atmen. Ätherische Klänge kriechen in dich hinein und lassen dich nicht mehr los. Kevin Drew und Charles Spearin spielen nicht weniger als elf Instrumente und schaffen damit eine Atmosphäre beschaulicher Erhabenheit. Irgendwo zwischen Eno, Labradford und Cocteau Twins oszilliert Musik, die wonnigliches Entzücken bereitet. Wenn treibendes Schlagzeugspiel und simple Bassfiguren einen Rhythmusteppich legen, wenn…

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Alfred Pranzl
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01.05.2001

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Echo Park – Feeder

Kritikeragenden, Hypes, Kaufräusche sind schwer bändigbare Bestien. Gerade zu einem Zeitpunkt, wo eine limitierte Songästhetik wie die des Punk und Hardcore die Hitparade zimmert. TripHop kriegte das große Bashing schon Ende der 90ies, als eine Handvoll alte Bands gethront, jeder Nachkomme gesteinigt wurde und die Eckpfeiler (SloMo-Breakbeats, Samples) jedem bis zur Garagenband als Werkstereotypen galten….

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Paul Poet
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01.05.2001

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Das Warheads-Oratorium – Romuald Karmakar/Michael Farin/Kalle Laar/Georg Zeitblom

1989 setzte R. Kamarkar folgende Anzeige in die »Münchner Abendzeitung«: »Ex-Söldner, Ex Legionäre für Filmprojekt gesucht.« Ab Juni 1990 wurde dann an dem Film »Warheads« in den USA, Französisch-Guyana und Kroatien gedreht. Aus dem gesammelten Material ergab sich auch das »Warheads Oratorium«: Interviews mit einem Fremdenlegionär und einem Söldner, eingebettet in Musik aus dem Film…

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Oliver Stummer
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01.05.2001

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Porgy & Bess In The Mirror – Heinz Ditsch

Ein vorwärtsgerichteter Rückblick sei dies, meint Christoph Huber, Kopf des Wiener Porgy & Bess und Initiator dieses »Samplers«. »In the Mirror« verweist auf die alte Location in der Spiegelgasse im 1.Bezirk und ist somit Rückblick, aber auch das mit dem Vorausschauen ist nachvollziehbar. Das scheinbare Paradoxon löst sich beim Hören auf, angelehnt an das DJ-Diktum…

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Stefan Parnreiter
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01.05.2001

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The Creeps – Ed Rush & Optical

Überraschend ruhig, fast leichtfüßig und ein klein wenig elegant lassen es die beiden auf Album Nr.2 (nach »Wormhole« ?98) angehen. Verschwunden ist auch das notorische Mikrobiologie/Plasmawand-Artwork des Vorgängers. Stattdessen ein 50ies-Horror-B-Flick- Cover, wo alle Monstren als letztes Überbleibsel das Virus-Logo als Kopf vor sich her tragen. Jedoch gleich geblieben sind die klare Produktion des gerüchteweise…

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Stefan Kraus
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01.05.2001

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Ahma – Maria Kalaniemi

Die finnische Starakkordeonistin Maria Kalaniemi verfolgt auf ihrem dritten Album weiter ihre Missionsarbeit zur Rettung der Volksmusik. Und bei dem, was uns Unwissenden die Tradition Finnlands zu bieten hat, ist das ein wahrhaft edles Unterfangen. Kalaniemi, in Finnland durch vielerlei Projekte bekannt, entdeckte ihre Liebe zum Akkordeon durch ihre Großmutter und begab sich schon während…

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Denise Riedlinger
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01.05.2001

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s/t – Destroy All Nels Cline

»D.A.N.C. was created to explore the possibilities of many stringed instruments and their timbres, to be with many of my most cherished musical comrades, and to create a climate of catharsis.« Das erinnert vom Ansatz an die Gitarrenlärmsymphoniker Branca und Grey; Cline ist aber zeitgleich Freund subtiler Herangehensweisen und erforscht hier wirklich eine breite Palette…

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David Krispel
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01.05.2001

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SQ-10 – Musikkreis MS 20

Nachdem eine Reihe von Nummern eingespielt waren, hat der Wiener Musikkreis MS 20 (Claudia Fellner, Hans Holler, Wolfgang Kopper, Chrono Popp) unter Beteiligung eines interessierten Juroren-Publikums vier Tracks zusammengestellt und sie »Poppseite« tituliert. Klarerweise nennt sich der Musikkreis wegen des legendären Korg-Synthesizers so. Teil 2 nennt sich als Hommage an den zum MS-20 dazugehörigen Analogsequenzer…

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Heinrich Deisl
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01.05.2001

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Kontrabas solo – Peter Jacquemyn

Der Bass, ein Orchester. Wer vergessen hat, dass es vor Urzeiten (es ist noch gar nicht so lange her) Musiker gab, deren höchstes Ziel es war, jeden möglichen Klang aus ihrem Instrument herauszuholen, den erinnert die durchgehend improvisierte Musik des Kontrabassisten und Skulpturisten Jacquemyn. Der hartnäckig am Bass kratzende, schrumpelnde, zupfende Belgier geht an die…

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Denise Riedlinger
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01.05.2001

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Profane – Couch

Profane, der/die Unheilige(r),Ungeweihte(r), hergeleitet vom lat. profan, weltlich, nicht außergewöhnlich, alltäglich, unheilig. Erfrischende Selbstironie? Alltäglich ist sie sicher nicht, denn in diesem Frühling des Entertainments, der hingeknallten Texte und der wortgewichtigen Reime ist es echt gut, sich manchmal einfach mit Instrumentalmusik zuzudecken. Zuerst knallt die Platte überraschend los, erschreckt fast mit zu abrupter Musik, doch…

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Gudrun Langer
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01.05.2001

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Home Wreckordings 1997-1999 – Rebecca Moore

Ein Mosaik aus Glas. Elektronische Klangwelten, Rebecca Moores kühle Stimme und ein paar Gitarrenriffs. Ein paar der endlosen Vergleiche, die aufgrund des breiten Spektrums dieses Werks unumgänglich sind: Die elektronische PJ Harvey overdubbt die akustische Björk. Tori Amos singt Heavy Metal, die Red Hot Chilli Peppers sind doch noch hip geworden und zu allem Überfluss…

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Denise Riedlinger
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01.05.2001

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s/t – Inner Music Meets The Outside

Pure Contemporary Jazz. Dieses seit 1995 aus Waltraud Köttler (Stimme) und Andreas Thaller (Klavier) bestehende Duo begibt sich mit seinem Debütalbum gemeinsam auf die Suche nach Höhen, Tiefen und Zwischenräumen innerhalb feinsinniger Eigenkompositionen und intensiver Improvisationen. Nicht aufdringlich kompliziert, nicht sich anbiedernd, ganz ohne das Bedürfnis als »Jazznachwuchs« gefeiert zu werden, vereinen sich hier Waltraud…

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Denise Riedlinger
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01.05.2001

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White Cannibal – James Chance & The Contortions

Bei »White Cannibal« handelt es sich nicht um neues altes Material der genuinen New Yorker Kreuzung aus James Brown, Iggy Pop und Albert Ayler, sondern lediglich um ein neuerliches ReRelease des 81er-Albums »Live In New York«, der ersten Chance-Veröffentlichung nach den beiden No-Wave Meilensteinen »Buy Contortions« und »Off White« (die mit Glück als Infinite-Zero-Wiederveröffentlichung zu…

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Gerhard Stöger
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01.05.2001

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Forevernevermore – Moodyman

Kenny Dixon Jr., aka Moodyman hat eine Mission. Und die geht weit über Deep House hinaus. Denn wo House im allgemeinen die Arme weit aufreißt und alle(s) umarmen will, zieht Moodyman zwar nicht die Knarre, behält sich aber mit einer aus dem HipHop entlehnten Militanz eine Art Türsteherkontrolle vor. Was bei oberflächlicher Betrachtung schnell zu…

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Didi Neidhart
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01.05.2001

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The Carvnivorous Lunar Activities Of… – Lupine Howl

Sean Cook (Bass), Mike Mooney (Git.) und Damon Reece (dr) tragen als Ableger von Spiritualized eine wahrlich schwere Bürde. Wer mit den Limitationen innerhalb einer Band unzufrieden ist – und Spiritualized waren ästhetisch ziemlich eng definiert – will als allererstes der Welt zeigen, dass er/sie auch andere musikalische Sprechweisen kennt. Dass Lupine Howl dabei mehr…

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Bruno Jaschke
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01.05.2001

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Jupiter – Cave In

Der Porsche im Hardcoreladen. Für begnadetere Böllerburschen als der übliche Scream&Grind-Output global parolierender Kapuzenpullis ist Hydra Head zuständig, progressiv und metalloid weitergeprägter Crustcore von Genregrößen wie Coalesce, Dillinger Escape Plan und Isis. Cave In kraftlackelnden auf dem Gebiet mit kompakterem Schwermutsdoom im Neurosis-Style und retroidem Emo des Mid-80er-DC (Rites of Spring, Senator Flux). Mit Vorgänger…

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Paul Poet
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01.05.2001

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The Remix Album Part 2 – Mojo Club

Altgediente Jazzhadern im neuen Elektro-Gewand zu präsentieren funktioniert an sich ganz gut; das wurde ja schon mehr oder weniger bewiesen. Man fragt sich, wie sich z. B. George Shearing und Fritz Pauer im frischen Kleidchen fühlen, wenn sie sich, vom Nachwuchs bearbeitet, zur Groove-Ecke hinzugesellen. Zunächst wartet man, trotz der stilmäßigen Vielfalt (von Latin bis…

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Denise Riedlinger
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01.05.2001

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Bodily Functions – Herbert

Matthew Herbert agiert momentan als omnipräsenter Tausendsassa. Herbert-Remixe schießen wie Pilze aus dem Boden, jeder scheint am gegenwärtigen Hype mitnaschen zu wollen. Dabei wird oft außer acht gelassen, dass dieser Mann eigentlich an einer Re-Politisierung des Ästhetischen arbeitet. Wenn Herbert auf der Bühne mit dem Zertrümmern eines CD-Case seinen Sampler füttert ist das zwar Show…

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Christian König
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01.05.2001

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Metabolics Volume II – Dawn Of The Dead – Mr. Dead

Die minimalistische Weirdo-Sampledelica-Freigeist-Skool meldet sich »wit the wickedness« aus der »Deadzone« zurück. Klar, wenn auf Erden nur noch Deppen rappen, müssen die Untoten aus der Hölle steigen und Klartext reden. Mr. Dead (im Zivilberuf Make-Up-Spezialist für Horror/Splatterfilme) macht das jetzt mal stellvertretend für alle, die noch ihre Knochen und Gedärme zusammensuchen müssen. Dabei schraubt er…

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Didi Neidhart
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01.05.2001

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2 Hype 2 Wype – Hawd Gankstuh Rappuhs MC`s Wid Ghatz

»Mind If I Fart?« Fängt ja gut an. Und der frische Scheißhaufen auf einer gerade gescratchten Platte am Back-Cover verheißt ja auch eher einen Genuss, der zumindest ältere Semester an das prototypische Ami-Anti-Ödipus/Aktionismus-Missverständnis G.G. Allin denken lässt. Jedenfalls schweinigeln und furzen sich die drei Rapper FlyBot, Duke, Albino und ihr DJ Brownfinger (dessen Scratches wie…

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Didi Neidhart
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01.05.2001

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Electroretard – Melvins

Nach der letztjährigen Konzept-Trilogie (»The Maggot«, »The Bootlicker«, »The Crybaby«) machen die Melvins erneut einen großen Bogen um das herkömmliche Format Longplayer-CD. Neben auf diversen Man?s Ruin-Singles schon veröffentlichten Cover-Versionen von The Wipers (»Youth Of America«), Cows (»Missing«) und Pink Floyd (»Interstellar Overdrive«) gibt es daher eigentlich »nur« Neueinspielungen bekannter Melvins-Hits wie »Gluey Porch Treatments«…

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Didi Neidhart
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01.05.2001

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Unser – Hausmeister

Musik aus Köln kann einen dieser Tage – also auch außerhalb der geschätzten Elektronik-Muster – um den Finger wickeln. Im konkreten Fall haben wir es mit einer bezaubernden, von einem konstanten Gefühl leichter Wehmut getragenen Hinterhofpizzalauben-Version von Post-Rock mit einem mehr oder weniger abstrakten Hang zu Früh-80er-Synthiepop zu tun. Die einzige vorhandene Information (der Zufall…

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Gerhard Stöger
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01.05.2001

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Kham Kham – Chérif Mbaw

Chérif Mbaw lebt in Paris. Dort wurde das Albumdebüt des Sängers und Gitarristen auch eingespielt. Man hört seiner überwiegend mit akustischen Instrumenten gespielten Musik an, dass er aus dem Senegal stammt, obwohl er sich auf alle möglichen Crossovers einlässt. Die meisten Musiker scheitern bei solchen Unterfangen – Prominente wie Youssou N’Dour inklusive. Hier allerdings haben…

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Hans Grausgruber
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01.05.2001

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s/t – Neil Michael Hagerty

Dass eine Platte von Neil Hagerty nicht von Royal Trux ist, hat ein Schreiber des »Spex« scharfsinnig erkannt. Das Fass läuft allerdings über, wenn der Rezensent den Auslassungen in Bezug auf den Sound der Band nachtrauert. Mittlerweile hat es sogar das konservative »The Wire« geschnallt, dass diese Band von stetig wechselnden Elementen lebt, die sie…

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David Krispel
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01.05.2001

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Scavengers – Calla

Ländliche Stahlstadt. Sonnenuntergangstristesse. Die Giftcontainer sind mit Moos überwuchert. Nur die arbeitslosen Arbeiter sitzen hemdsärmlig davor und singen. Nichts, das sich im Post-, Slow- und Slint-Rock über die Hürde der Vocals wagte, war so fesselnd wie Calla. Black Heart Procession noch am ehesten mit ihren zurückhaltend nasalen Hymnuspassagen gleich der Parallelband 3 Mile Pilot, die…

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Paul Poet
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29.04.2001

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The Red Thread – Arab Strap

Laß uns noch ein letztes Mal ficken. In den Lachen hochgekotzter Antidepressiva, in verschüttetem Alk und Geschlechtssud wälzen. Im ersten Schnüffeln sind Platten des schottischen Schwermutduos so sexy wie den Kopf in den Mund eines durchtrunkenen heimatlosen Dirty Old Man zu legen. Eine hart am Melodieverständnis vorbeilallende Pelzzunge (Aidan Moffatt) raunt von ineinander gesteckten Geschlechtern,…

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Paul Poet
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29.04.2001

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Noites do norte – Caetano Veloso

Ein neues Album von einem der einflussreichsten und innovativsten Musiker Brasiliens – man darf inzwischen das Adjektiv »klassisch« verwenden. Wie bei Caetano Velosos Freund Arto Lindsay sprechen die Kritiker gerne von modern(istisch)en Interpretationen von Samba und Bossa Nova. Was nicht ganz richtig ist: Die von ihm verwendeten Rhythmen schöpfen aus einem reichhaltigeren Fundus – plus…

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Hans Grausgruber
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29.04.2001

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audio visual documents – ao3

Vom 28.4. – 29.5. 1999 fand das von Daniela Swarovsky organisierte interdisziplinäre Projekt »ao3 – among others 3« in der Wiener Kunsthalle Exnergasse statt. 16 internationale Kunstschaffende, aufgeteilt in vier Gruppen, aus den Bereichen visuelle Kunst und Musik/Klang, beschäftigten sich über einen Zeitraum von vier Wochen in teilweise sich überschneidenden und überlappenden Arbeitsschritten mit den…

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Jürgen Berlakovich
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29.04.2001

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Klick – Thomas Brinkmann

Hier haben wir einen Datenträger im klassischen Sinne vor uns liegen. Schon das Coverartwork drängt unsere Assoziationen eher ins binäre Abseits. Beim Abspielen scheinen dann diese Informationen direkt zum Ergebnis zu führen. Thomas Brinkmann versteht es wie kein Anderer jeglichen Pathos auszulöschen und in einer beinahe penetrant repetitiven Stilistik erübrigen sich alle Spekulationen über den…

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K. D. Fischer
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29.04.2001

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Naz Bar – Anubian Lights

Sensation Rebirth. Wird bei x zeitpulsenden Rezeptvorschlägen der Mix ein ungares Einflußwirrwarr, kombiniert sich der Multi-Input der Anubian Lights zum quietschvergnügten Vorteil aller beteiligten Stile. Soft Cell im G-Funk-Bett. Commodore SpaceRock-Ekstase. Hindipop von Can geklont. Herp Alpert im Droiden Doo Wop. Fixadepten der L.A.-Loungeszene (und wie auch Seksu Roba und die Raymakers nun Teil des…

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Paul Poet
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29.04.2001

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