KRS One is back. Edutainer und Teacher war er ja immer schon, polemisch sowieso. Über unglaublich fett dröhnenden Beats dissed er vorneweg gleich mal alle »Fake-Rapper«, allen voran Nelly, und beansprucht »The Real HipHop Is Over Here«. Nach wie vor geht es Kris Parker um Geschichtsbewusstsein und HipHop als Medium der Bildung. Zentraler Inhalt des ca. 25 Minuten währenden Albums ist die Abrechnung mit der zunehmenden Etikettierung von HipHop als Oberflächenphänomen, sexdominierte Videotisierung und die Simplifizierung der Inhalte zugunsten von Money-Pulation. Da kämpft einer um etwas, was er dereinst mitgeprägt hat, kritisiert die »Player« und die inhaltliche Substanzlosigkeit, die er fürs erste mal festgehalten haben möchte. Die Dichte, in der er das tut, rechtfertigt auch die Kürze des Albums, die Bestandsaufnahme und Zustandbeschreibung bedarf keiner Worte mehr, als die hier angebrachten. It’s time for self-reflection, wie es sinngemäß in »Preserve The Kulture« heißt.
KRS-One











