eRikm hat in der Szene der zeitgenössischen musique concréte einen klangvollen Namen als Meister der Collage. »Transfall« versammelt sechs Tracks des Meisters, wobei vor allem der 21minütige Opener »Austral« als großartig stimmige Klangreise beeindruckt. Den Schlußtrack »Ursprung« hingegen, der Kreissägen und Maschinenhallengeräusche sampelt, darf man sich eher als selbstreferentiellen Gag zu Gemüte führen. Denn die grundsätzliche Problematik, dass alle Kompositionen in erster Linie aus einem konstanten Fluidum generierter bzw. verfremdeter Sounds bestehen, darum stets ein wenig austauschbar wirken, löst auch »Transfall« nicht wirklich. Eher eine gelungene Demonstration denn ein Meilenstein.
eRikm











